![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
Der Proof hat bei der Druckproduktion eine wichtige Funktion eingenommen. Nicht nur für Farbkorrekturen bei der Datenaufbereitung spielt er eine entscheidende Rolle, auch bei der Druckfreigabe und Farbsteuerung an der Druckmaschine ist er die farbliche Referenz. Proofen Sie mit GMG Systemen, dann setzen Sie bereits auf höchste Qualität. Aber wie kommunizieren Sie diese weiter? Dabei hilft Ihnen GMG ProofControl. Die Software zur Qualitätskontrolle bei Proofs ist ein wichtiger Baustein in einer vernetzten und standardisierten Arbeitsumgebung. Sie bietet Ihnen völlig neue Möglichkeiten zur sekundenschnellen und verbindlichen Verifizierung eines Proofs.
Ihre Vorteile mit GMG ProofControl im Überblick:
Produktionssicherheit durch Qualitätssicherung
GMG ProofControl garantiert eine sichere und lückenlose Qualitätskontrolle anhand eines definierten Standards. Nur so wird sichergestellt, dass der Proof das spätere Druckverfahren so exakt wie möglich simuliert. Minimal auftretende Schwankungen und Abweichungen des Proofdruckers sind bereits im Ansatz erkennbar. Teuren Fehldrucken und unangenehmen Kundenreklamationen wird vorgebeugt, die Kundenbindung nachhaltig erhöht.
Internationale Branchenstandards hinterlegt
Der Proof wird anhand bereits hinterlegter Sollwerte aus internationalen Branchenstandards wie ISO Offset, ISO Newspaper, PSR Gravure (ECI), SWOP, GRACoL und 3DAP verifiziert. Basis dieser Überprüfung ist ein Farbkontrollstreifen, der mit den Proofdaten ausgegeben wird und entsprechend farblich angepasst ist. Im deutschsprachigen Raum hat sich hier der Fogra-Medienkeil durchgesetzt. Aber auch in anderen Ländern verwendete Kontrollstreifen wie z. B. 3DAP-Wedge oder SWOP/GRACoL Control Strip können ausgewertet werden.
Automatische Auswertung und Dokumentation
Nach dem Ausmessen des Kontrollstreifens werden automatisch die Istwerte mit den hinterlegten Sollwerten verglichen. Für alle Proofs, die innerhalb der definierten Toleranz liegen, wird dann auf dem ebenfalls zum System gehörenden Labeldrucker ein selbstklebendes Etikett erzeugt, das vom Prüfer abgezeichnet auf den jeweiligen Proof geklebt wird. Dieses gibt Aufschluss über alle produktionsrelevanten Daten und ermittelten Werte. Zusammen mit dem Kontrollstreifen belegt das Etikett eindeutig und jederzeit nachvollziehbar die Qualität des jeweiligen Proofs. Sämtliche Informationen, wie Ist- und Sollwerte sowie die Kontrollberichte, sind in einer Datenbank hinterlegt, die exportiert werden kann.
Berücksichtigung neuester Richtlinien
Die hinterlegten Toleranzen entsprechen den neuen, engeren Richtlinien für digitale Prüfdrucke, die in der ISO-Norm 12647-7 festgelegt sind und zusätzlich Unterschiede im Buntton (Bunttonwegabstand Delta H) berücksichtigen. Delta H lässt Aussagen über die exakte Reproduktion von neutralgrauen Farben im Proof zu.
Flexibilität durch individuelle Qualitätskriterien
Sie haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, individuelle Qualitätskriterien festzulegen. Dazu können Sie eigene Kontrollstreifen, Sollwerte, Messbedingungen und Toleranzen (Delta E-Abstandsformeln nach CIE 1976, CIE 1994, CIE 2000 und CMC) definieren, die dann als Basis für die Prüfung herangezogen werden.
Einfach zu bedienen und schnelle Auswertung
Durch die intuitive Benutzeroberfläche kann jeder Anwender nahezu ohne Einarbeitungszeit GMG ProofControl einsetzen und in Sekundenschnelle den Proof verifizieren. Mit im Lieferumfang enthalten ist optional das Spektralphotometer Eye-One oder DTP20 von X-Rite. Unterstützt wird auch das integrierte Messgerät der neuen HP Zx100 Serie.